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Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der Lausitz


Die drei Spreequellen

Klar ist wohl, dass die Spree im Oberlausitzer Bergland entspringt und in Berlin endet.
Allerdings gibt es in der Oberlausitz gleich drei Orte, die von sich behaupten die einzig wahre Spreequelle zu beherbergen. Diese Orte sind Ebersbach, Eibau und Neugersdorf. Um den Spreequellstreit zu beenden griff 1887 Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke ein und verfügte, dass die Ebersbacher Spreequelle die einzig wahre und amtlich bestätigte Spreequelle sei.
Wir wollen Ihnen hier alle drei Spreequellen kurz vorstellen.

Die Ebersbacher Quelle am Spreeborn wurde zuerst geschichtlich erwähnt. Bereits im Jahre 1736 wurde der Brunnen mit einem Häuschen mit Zwiebeldach, auf Holzsäulen ruhend, überbaut, und sogar der "alte Fritz", König Friedrich II. (damals noch Prinz von Preußen) spendete 50 Taler für den Bau. 1848 wurde dieses Häuschen von der Stadt-Commune Zittau wegen Baufälligkeit abgerissen. Eine einfache Holzhütte ersetzte zunächst den älteren Bau. Nachdem auch diese Hütte baufällig wurde und die Gemeinde kein Geld für einen Neubau hatte, konstituierte sich der Spreequellenverein. 1896 wurde die Quelle von der Gemeinde Ebersbach übernommen und ein durch Spendenmitteln finanzierter gusseiserner, achtseitiger Pavillon über der Quelle errichtet, der die Wappen der an der Spree gelegenen Städte und früheren Länder (Deutsches Reich, Österreich, Sachsen und Preußen) zeigt.

Die Eibauer Spreequelle entspringt am Westhang des Kottmars in 478 m Höhe, und ist somit die am höchsten gelegene Spreequelle. 1921 wurde um die Quelle eine halbkreisförmige Phonolithsteinmauer errichtet. Auf ihr sind die Heimatorte von Gefallenen des Ersten Weltkrieges aufgeführt, die Mitglieder des Gebirgsvereins Lusatia waren. Die Anlage inmitten von Rotbuchen und Fichten wurde 1957 erneuert. Heute kann man sich hier einer vom Spreequellzwerg Gerbot durchgeführten Spreequelltaufe unterziehen.

Die Neugersdorfer Spreequelle befindet sich vor den Toren des Volksbades und ist die wasserreichste der drei Quellen. Im Jahre 1888 wurde hier eine schmiedeeiserne Umrahmung um die Spreequelle errichtet. Beim Bau des Neugersdorfer Spreequellbades 1926 wurde die Quelle etwas seitlich verlegt. Ursprünglich befand sie sich südlich vom Volksbad auf der "Spreequellstraße". Die früheren Quellwiesen am Stadtrand wurden trockengelegt und teilweise mit Häusern bebaut. 1996 wurde die Quellfassung restauriert.

Der Spreegraben verläuft, kommend von der Neugersdorfer Quelle ca. 50 Meter am Spreeborn, der Ebersbacher Spreequelle, vorbei. In ihrem Oberlauf bildet die Spree nach dem Zusammenfluss der Ebersbacher und Neugersdorfer Quelle zwischen Neugersdorf und Ebersbach für wenige hundert Meter die deutsch-tschechische Grenze. Danach kommt es am Stadtpark in Ebersbach zum Zusammenfluss mit der Spree von der Quelle am Kottmar.
























Allgemeine Informationen zur Spree
Quelle: Wikipedia, die freie Online-Enzyklopädie

Die Spree ist ein knapp 400 Kilometer langer, linker Nebenfluss der Havel im Osten Deutschlands. Die Länge der Spree beträgt rund 400 Kilometer, davon sind nur etwa 182 Kilometer schiffbar. Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 9.793 Quadratkilometer. Die Spree wird als ein Nebenfluss der Havel geführt. Sie ist jedoch länger als die Havel, und an ihrer Einmündung führt sie weit mehr Wasser (36 Kubikmeter pro Sekunde, Pegel Sophienwerder) als die Havel (15 Kubikmeter pro Sekunde, Pegel Spandau-Schleuse).


Der weitere Flußverlauf der Spree
In Neusalza-Spremberg durchfließt der junge Gebirgsbach den sogenannten Spreepark, ein landschaftlich reizvolles Gebiet. Zwischen Neusalza und Taubenheim reicht der zu Tschechien gehörende Fugauer Zipfel von Süden her bis auf das Nordufer des Flüsschens. Auf einer Länge von 700 Metern durchquert die Spree hier tschechisches Territorium, bevor sie die deutsche Gemeinde Sohland erreicht. Aus dem Bergland heraus fließt die Spree wenige Kilometer über eine Hochfläche, zwischen Großpostwitz und Bautzen dann in einem tief eingeschnittenen Tal, das sie schließlich am nördlichen Rand der Stadt und hinter der Talsperre Bautzen als Tieflandfluss verlässt.

Lausitzer Tiefland (Sachsen und Brandenburg)
Neun Kilometer weiter beginnt das erste Binnendelta: Die Kleine Spree zweigt nach Westen ab, gewinnt bis zu 10 Kilometer Abstand und mündet etwa 30 Kilometer flussabwärts bei Spreewitz wieder in den Hauptfluss, der bis zu dieser Stelle zur besseren Unterscheidung auch Große Spree genannt wird. Etwa ab der Verzweigung ist die durchflossene Gegend waldig und bleibt es, mit Ausnahme des Oberspreewaldes und des Beeskower Umlandes, bis nach Berlin-Köpenick. Nördlich von Uhyst wurde der Spreelauf wegen der Braunkohletagebaue Bärwalde (heute Bärwalder See) und Nochten verlegt. Bei Sprey (zu Boxberg/O.L.) mündet von Osten der Schwarze Schöps, dessen erst 10 Kilometer vor der Mündung zufließender Nebenfluss Weißer Schöps sich am Stadtrand von Görlitz bis auf vier Kilometer der Lausitzer Neiße genähert hat. Nach 111 Kilometern hat die Spree die Landesgrenze erreicht und nähert sich der brandenburgischen Stadt Spremberg, die ebenso wie Spremberg/Oberlausitz ihren Namen vom Fluss hat. Hinter Spremberg wird die Spree in der Talsperre Spremberg gestaut.

Cottbus und Spreewald (Brandenburg)
Die nächste Stadt an ihren Ufern ist Cottbus, das Zentrum der Niederlausitz. Kurz dahinter verzweigt sie sich im Baruther Urstromtal zu einem mehr als 30 Kilometer langen und mehr als 10 Kilometer breiten Binnendelta, dem Oberspreewald. Hier gibt es mehr Wiesen als Wald und in den kleinen Dörfern typische sorbische Holzhäuser. Hinter Lübben schließt sich als deutlich kleineres Binnendelta der tatsächlich bewaldete Unterspreewald an. Am Nordende des Spreewaldes zweigt der Spree-Dahme-Umflutkanal ab, angelegt, um den Spreewald bei Hochwasser besser zu entwässern.

Brandenburg
Die Spree fließt dann ostwärts zum Nordende des Schwielochsees ein, anschließend nordwärts durch Beeskow bis ins Berliner Urstromtal, in das der Oder-Spree-Kanal gebaut wurde. In Fürstenwalde sind Fluss und Kanal nun ein Gewässer. Dann schlängelt sie sich in Richtung Müggelsee, während der Kanal zu dem zur Dahme gehörenden Seddinsee führt.

Berlin
46 Kilometer lang fließt die Spree durch Berlin. Der Abschnitt vom Dämeritzsee durch den Müggelsee bis nach Berlin-Köpenick wird als Müggelspree bezeichnet. In Köpenick mündet die Dahme in die Spree. Die nächsten Spreeabschnitte heißen Oberspree, nach dem Abzweig des Britzer Verbindungskanals Treptower Spree, ab dem Landwehrkanal Berliner Spree. Am Spreeufer in Friedrichshain-Kreuzberg zwischen der Elsenbrücke und der Jannowitzbrücke ist das Investorenprojekt Mediaspree angelegt.
Im Zentrum Berlins bilden die beiden Spreearme die Spreeinsel. Kurz hinter der Weidendammer Brücke, mündet von Norden kommend der ursprüngliche Lauf der Panke in die Spree. Nach dem Abzweig am Humboldthafen zum Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal mäandert die Spree am Großen Tiergarten entlang, heißt in Charlottenburg Untere Spree und mündet schließlich in Spandau in die Havel.

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